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Exklusiv fur das Rifugio Passo Staulanza

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VERSCHIEDENE SPORTARTEN - MOUNTAIN BIKE

Die Mountainbiker koennen direkt von der Huette zu herrlichen Ausfluegen in die Natur aufbrechen. Viele Saumpfaede und Forststrassen ermoeglichen mehr oder weniger schiere Radtouren.

Da die Gegend sich dazu eignet, wird jedes Jahr ein Wettkampf der "Civetta Superbike" ausgetragen, an dem ueber 1.000 Konkurrenten teilnehmen. Der Huettenwirt informiert Sie gerne. In der Huette koennen Sie eine detaillierte Karte der Tour einsehen und Ihre Raeder in der Garage abstellen.

  • Start und Ankunft: Staulanza Pass (1.783 m)
  • Laenge: 20 km
  • Hoehenunterschied: 1.042 m
  • Hoechste Hoehe: 1.922 m
  • Fahrzeit: 2 ½ Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
  • Kartographie: Lagir Alpina 1:25.000, N. 10 Marmolada-Pelmo-Civetta-Nuvolau

Die Strecke
Die Strecke, die wir Ihnen vorschlagen, befindet sich in dem Gebiet, wo auch der Civetta Superbike ausgetragen wird, einer der schwierigsten Wettkaempfe des Jahres, der jedes Jahr im September mehr als 1.000 Biker anzieht. Wir fahren an einem Teil der Strecke entlang, aber wir sparen uns den schwierigen Hoehenunterschied. Der Start erfolgt auf dem Staulanza Pass, von wo man nach Pescul abfaehrt. Bei dem Sessellift, der zur Fertazza Huette bringt, bige wir liks auf den ansteigenden Weg ab. Anfangs ist er nicht besonders steil, es geht auf und ab und wir treten in die Pedale im schattenspendenden Wald. Bei km 0,4 ist ein kurzes Flachstueck, wo wir wieder zu Atem kommen koennen. Auf der linken Seite der Hauptstrasse ueberqueren wir eine Bruecke, von der wir einen wunderbaren Ausblick auf die Berge rechts von uns haben. Hier beginnt ein etwas steilerer Anstieg. Nach einer harten Rampe kommt eine zweite Bruecke, der Strassenbelag ist noch diskret, nach und nach wird es etwas steiniger.

Col de la Chiza:
Eine Holzbank laedt zum Verweilen ein und kurz danach durchfahren wir eine Linkskehre (Wegweiser 569 nach Fertezza). Rechts lassen wir zwei Nebenstrassen liegen, eine fuehrt abwaerts nach Santa Fosca (Nr. 8), die andere aufwaerts zum Col de la Chiza.Ab hier wird der schuetzende Wald immer weniger und der Anstieg immer steiler. Etwas vor dem 3. Km wird die Strasse weniger steil und wir koennen etwas Atem holen, denn sofort danach, nach einer Rechtskehre, die an der Abbiegung nach Salander vorbeifuehrt, wird der Anstieg wieder sehr steil. Bei der Passage unter der Sesselbahn fehlen bis zur Huette nur noch 500 m, in denen jedoch einige schweisstreibende Steigungen zu ueberwinden sind. Die letzte, zementierte, bringt uns bei km 4,6 zur Bergstation der Sesselbahn und zur etwas links davon liegenden Fertezza Huette: hier legen wir eine Rast ein, auch um das wunderbare Panorama zu geniessen, noerdlich jenseits von Pescul der Monte Cernera, der Corvo Alto und etwasweiter entfernt die Croda da Lago. Der Anstieg ist jedoch noch nicht zu Ende, im Gegenteil. Der Abschnitt, der noch vor uns liegt, ist wahrscheinlich der Schwierigste. Von der Huette aus bige wir in die steile Strecke ein, von der wir gekommen sind und folgen ihr bis zur Cima Fertezza.

Cima Fertazza
Wir sind schutzlos der Sonne ausgeliefert, der Untergrund ist noch kompakt, aber um im Sattel zu bleiben, muss man wirklich gut trainiert sein. Der schwerste Teil endet auf der Hoehe einer Huette des Skiclubs Val Fiorentina und es geht weiter bergauf, weniger steile Stuecke und schiere Steigungen wechseln sich miteinander ab, bis zum hoechsten Punkt, von wo aus die Trasse auf und ab bis zum km 5,4, zu einem weiten Plateau mit zahlreichen Wegweisern fuehrt. Unser Blick faellt sofort auf den majestaetischen Pelmo, der das ganze Val Fiorentina ueberragt und der sich uns in seiner ganzen Groesse zeigt. Von hier lassen wir rechts die steile Trasse zur Cima Fertezza liegengeradeaus auf Nebenstrassen, die zum Col dei Baldi und zur Alleghe-Scharte fuehren, stuerzen wir uns in die rasante Abfahrt Richtung Pecol-Scharte und Staulanza Pass. Der Untergrund ist sehr gut und die Strasse rollt schnell unter unseren Raedern vorbei. Die Abfahrt wird dann weniger steil und, an der Abbiegung nach Pescul vorbei, sehen wir schon die Alpe Fontanafredda. Wir ueberqueren den Platz und fahren weiter auf der asphaltierten Strasse hinunter, messe aber aufpassen, dass wir nicht zu schnell werden, denn beim km 8 muessen wir die Hauptstrasse verlassen, um die Abzweigung zur Alpe Vescovà (Nr. 561) zu nehmen. Nach einer kleinen Bruecke beginnt wieder eine harte Steigung um zur Alpe zu gelangen. Hier koennen wir uns ausruhen und einige typische Kaesesorten direkt beim Hersteller kosten. Wir lassen die Alpe hinter uns und fahren geradeaus durch eine Holzschranke auf einen Kiesweg mit einigen schwierigen Anstiegen.

Ristoro Col dei Baldi
Ein Schild mit der Aufschrift "Col dei Baldi-Huette, einheimische Kueche - leichter Weg" laesst uns laecheln: was macht man nicht allles, um Zauderer zu ueberzeugen. Die Strasse steigt bis zum km 9,6 an, wo wir zu einer Abzweigung kommen, wo wir rechts den Wegweiser zur Cima Fertezza hinter uns lassen ud links weiterfahren, immer im steilen Anstieg, durch den Wald. Nachdem wir den Wald wieder verlassen haben, hilft uns nur das Panorama um einen schiere Anstieg zu ueberwinden, der beim "Civetta Superbike" abwaerts gefahren wird und endlich kommen wir in Sichtweite der Huette bei km 10,1. Wir sind auf dem Col dei Baldi Gipfel angelangt und haben eine wunderbare Aussicht zum Coldai, der vor unseren Augen aufragt. Wir lassen die Huette rechts hinter uns und fahren auf dem Weg, der sanft Richtung Coldai-Huette (Nr. 561) abfaehrt. Wir erreichen bald eine Zone mit einem Gewirr aus Wegen. Bei der 1. Abzweigung fahren wir links am Wegweiser "Palafavera Sesselbahn" vorbei und fahren rechts Richtung Coldai-Huette weiter, und bei der 2. Abbiegung lassen wir rechts den Wegweiser zum Col dei Baldi liegen und fahren links, immer abwaerts Richtung Pioda Alpe, die schon in Sichtweite ist. Die Alpe liegt beim km 11,6 und auf seinem Vorplatz ist ein schiene Brunnen, wo wir uns mit Wasser versore koennen. Wir lassen die Alpe hinter uns und fahren auf dem einzigen Erdweg abwaerts Richtung Palafavera. Weiter unten wird die Strasse besser, mit langen Geraden, die zum Schnellfahren verleiten, und mit einer Reihe von Kehren, in denen wir bremsen messe und wir erreichen eine Schranke. Wir halten uns links auf der Staatsstrasse 251, die zum Staulanza Pass aufsteigt. Wir lassen die Staulanza Alpe links hinter uns und kommen nach einer langen Geraden bei km 17,1 zu einer Rechtskehre, wo wir die asphaltierte Strasse verlassen um auf einem Erdweg den Wegweisern zur Vescovà-Alpe und zum Col dei Baldi folgen. Wir fahren auf und ab bis die Strasse wieder asphaltiert ist und nach 100 m erreichen wir wieder die Abzweigung, an der wir vorher vorbeigefahren sind und wo wir jetzt rechts Richtung Cima Fertezza die Strasse aufwaerts fahren, auf der wir vorher abwaerts gefahren sind. Bei km 19,7 ueberqueren wir den Hof der Fontanafredda Alpe, fahren auf dem Erdweg durch die Schranke und beginnen wieder leicht bergaufwaerts zu fahren. Kurz danach erreichen wir bei km 20,1 eine Abzweigung, wo wir die Strasse, die wir bei der Hinfahrt benuetzt haben, velassen messe, um auf einen Feldweg, der steil ansteigt, Richtung "Civetta Superbike" weiter zu fahren.

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